Liebe Interessentinnen, liebe Interessenten

An dieser Stelle veröffentlichen wir von Zeit zu Zeit Interviews mit echten ehemaligen Patientinnen und Patienten aus unseren Fachkliniken. Die Fotos wurden von den Interviewten selbst gemacht und mit deren Genehmigung veröffentlicht. Mit dieser Serie möchten wir Ihnen einen möglichst authentischen Eindruck von den Vorsorge- und Reha-Maßnahmen in den jeweiligen Klinikstandorten vermitteln. 

Wenden Sie sich bei Fragen zu unserem Angebot gerne an die kostenlose Beratungsnummer 0800 2 23 23 73 (Mo – Fr von 8–19 Uhr) oder per E-Mail an info(at)kur.org

 

Eine Mutter-Kind-Kur in der Rehaklinik Zorge

Ich bin 36 Jahre alt und alleinerziehende Mutter einer im Jahr 2011 geborenen Tochter und wohne in Berlin. Ich lebe mittlerweile in einer neuen Partnerschaft.

Ich habe seit mehreren Jahren überlegt, ob ich endlich einmal eine Mutter-Kind-Kur machen soll und habe diese dann einfach Anfang 2017 beantragt und bewilligt bekommen. Ehrlich gesagt habe ich mich einfach ausgebrannt und müde gefühlt. Ich wollte eine bewusste Auszeit mit Hilfestellungen für den Alltag, damit ich es z.B. schaffe, etwas entspannter zu werden und mich bewusst zwischendurch herunterzufahren.

Zunächst waren wir vom 17.05.2017 – 30.05.2017 (vorzeitige Abreise wegen Handgelenksbruch) und dann vom 05.09.2018 bis 26.09.2018 zur Wiederholung in der Rehaklinik Zorge.

 

Wie haben Sie von der Rehaklinik Zorge erfahren? Waren die Informationen vorab für Sie ausreichend? Welche weitere Unterstützung hätten Sie sich ggf. noch gewünscht?

Die Rehaklinik Zorge war auf meiner Liste der Krankenkasse mit drauf. Da ich als Kind das letzte Mal im Harz war, habe ich gedacht, da hin wäre doch schön. Über die Seite www.kur.org habe ich mich dann über die Klinik informiert.

 

Hat sich Ihr Gesundheitszustand verbessert? Wie der Aufenthalt Ihnen und Ihrer Familie geholfen?

Ja, ich finde schon. Ich war weniger gestresst. Meine Tochter hat sich auch sehr wohl gefühlt und wir kamen beide gut an in der Klinik. Wir haben bewusst die Zeit miteinander genossen, ohne Haushalt usw., das tat wirklich gut.

Ich denke schon, dass es für den weiteren Alltag auch etwas gebracht hat und auch vom körperlichen her geht es mir besser.

 

Was haben Sie mitgenommen für Ihren Alltag? Was hat Ihnen im Nachhinein betrachtet am meisten geholfen?

Zunächst habe ich den Sport für mich (wieder)entdeckt. Das ist so das, was am nachhaltigsten war bzw. ist. Ansonsten versuche ich, mir Zeit für mich im Alltag zu schaffen. D.h. mal nicht unter Druck alles erledigen zu wollen und auch mal etwas „liegen zu lassen“. Am meisten gebracht hat mir auch der Zuspruch vom Psychologen-Team (hier großer Dank an Frau Fr. König) und von meinen Mitstreiter-Müttern. Dadurch, dass ich dort während der ersten Kur selbstverschuldet verunfallt bin, hatte ich bei der Wiederholung zunächst doch noch an den Erinnerungen zu knabbern.

 

Was hat Ihnen besonders in und um die Rehaklinik Zorge gefallen? Haben Sie vielleicht sogar einen Geheimtipp für neue Patientinnen oder Patienten?

Die Umgebung ist natürlich klasse. Ein Auto wäre aber schon hilfreich, wenn man sich die gängigen Ausflugsziele ansehen möchte (Brocken, Wurmberg – wirklich sehr schön -, Einhornhöhle, Hexentanzplatz - muss einfach sein - uvm.). Wir waren jedes Wochenende unterwegs. Bad Sachsa empfiehlt sich auch, dort gibt es den Märchengrund – eine absolute Empfehlung – Einkaufsmöglichkeiten und das griechische Restaurant in der Marktstraße ist super.

Die Klinik liegt sehr ruhig am Wald. Für Großstädter wie mich das Kontrastprogramm schlechthin.

Über die Klinik und die Mitarbeiter kann ich nur positiv berichten. Das gesamte Team war sehr nett und hilfsbereit. 2017 musste ich früher abreisen, weil der Handgelenksbruch in Berlin operativ versorgt werden musste und ich habe so viel Hilfe erfahren. Bei der Wiederaufnahme 2018 haben wir uns sofort wieder willkommen gefühlt. Das Team am Empfang hat immer ein offenes Ohr. Wenn etwas fehlt, einfach dort melden.

Auch fand ich wirklich toll, dass es ein Schwimmbad im Haus gibt, wo die Kinder ihr Schwimmabzeichen machen können. Und auch so konnte man dieses, wenn es frei war, nutzen. Wir waren jeden Tag schwimmen. Auch die Sauna ist empfehlenswert.

Die Zimmer sind sauber und gut eingerichtet und werden auch regelmäßig gereinigt.

Die Bastelabende waren super. Es gab ganz viele Ideen und Material.

Über das Essen kann ich mich nicht beklagen. Es gab immer eine gute Auswahl.

Die Kinderbetreuung empfand ich als gut. Meine Tochter hatte Spaß, sie haben Ausflüge gemacht und waren nach Möglichkeit viel draußen. Auch die Hausaufgabenbetreuung hat gut geklappt.

Was kann die Rehaklinik Zorge aus Ihrer Sicht vielleicht noch besser machen?

Schwere Frage. Vielleicht könnte sie öfter Ausflüge am Wochenende anbieten, wobei ich schon glaube, dass das ein größerer organisatorischer Aufwand ist, da auch Busse zur Verfügung stehen müssen. Es fährt jedoch auch ein Bus in die nächsten Städte. Ansonsten wüsste ich jetzt nichts.

 

Würden Sie die Rehaklinik Feldberg weiterempfehlen oder haben Sie das schon getan?

Ich würde die Rehaklinik Zorge jederzeit weiterempfehlen und habe dies auch schon mehrfach. Ich würde auch selbst wieder dorthin zur Kur fahren.

 

Was würden Sie den Eltern empfehlen, die mit dem Gedanken spielen, auch eine Kur oder Reha zu machen?

Einfach eine Kur beantragen und los geht’s. Es ist wirklich eine tolle Möglichkeit, dem Alltag mal zu entfliehen und sich bewusst nur um sich zu kümmern. Vielleicht ist es nicht ganz einfach, weil im Alltag so viel verdrängt wird, was dann auch dort in Gesprächen zutage kommt, aber wie oft hat man auch die Chance, sich im Familienalltag auch mal etwas verwöhnen zu lassen mit Massage, Ölbädern etc., und wie oft sagt man sich, im Alltag ist Sport schwierig. Ich würde jederzeit wieder eine Kur machen.