Sehr geehrte Damen und Herren,


die Nachfrage nach Mutter-Kind- und Vater-Kind-Kuren sowie Reha-Maßnahmen in unseren acht Mutter-Vater-Kind und vier psychosomatischen Fachkliniken ist in den letzten Monaten weiter sehr stark angestiegen. Und trotz des nahezu unermüdlichen Einsatzes unseres Beratungsteams war und ist es nicht immer möglich, jeder Interessentin und jedem Interessenten ein Terminangebot machen zu können. Wir ermutigen alle Interessent*innen dranzubleiben und ihre Chancen auf einen Platz durch die Nutzung unserer digitalen Reservierungs- oder Wartelistenmöglichkeiten zu erhöhen.

Auch wir nutzen den Sommer und erweitern unser Beratungsteam und das entsprechende Unterstützungsangebot. Ab sofort bieten wir eine Erstberatung für die psychosomatische Reha in unseren vier Fachkliniken an und zeigen Interessent*innen, wie sie das Wunsch- und Wahlrecht für Ihre Wunschklinik nutzen können und was sie dafür benötigen. Natürlich unterstützen wir aber auch weiterhin bei der Antragstellung und Suche nach der passenden Klinik für Mutter-Kind- oder Vater-Kind-Maßnahmen.

Zudem berichten wir in dieser Sommerausgabe u.a. von neuen Therapiestandards, tollen Auszeichnungen und geschlechtsspezifischen Angeboten.

Ich wünsche Ihnen alle Gute und natürlich eine interessante Lektüre. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich unter der Telefonnummer 0761 / 453 90 11 oder per E-Mail an: melcher.franck@~@kur.org

Mit freundlichen Grüßen

Melcher Franck
Geschäftsführer

 

Gleich vier unserer Fachkliniken im Eltern-Kind-Bereich wurde das Siegel "Deutschlands ausgezeichnete Rehakliniken 2022 / 2023" des STERN-Magazins verliehen: Unseren Rehakliniken SchwabenlandWaldfrieden und Feldberg sowie der Mutter-Kind-Klinik Saarwald. Die Kliniken werden in "Hirschhausens Gesund Leben" in der Sonderbeilage "REHA + KUR" genannt. 

Wir freuen uns, gratulieren den Teams an den vier Standorten ganz herzlich und machen mindestens so gut weiter!

 

Sie möchten Ihre Patient*innen dabei unterstützen, ihre psychosomatische Rehabilitation in ihrer Wunschklinik durchführen zu können? Dafür gibt es das Wunsch- und Wahlrecht! 

Ihre Patient*in hat das Recht, sich eine auf Ihre Erkrankung spezialisierte Rehabilitationseinrichtung selbst auszusuchen. Unabhängig davon, ob es um eine stationäre oder ambulante Reha geht. Ihr Kostenträger (i.d.R. die Deutsche Rentenversicherung / DRV) muss den berechtigten Wünschen Ihrer Patient*in entsprechen. 

Auf unserer neuen Themenseite www.kur.org/wunschklinik  finden Sie ab sofort alle wichtigen Infos, Links und eine "Schritt für Schritt- Anleitung" zur Antragsstellung für die Wunschklinik. Dort stellen wir auch einige der benötigten Formulare (u.a. G0100, G0200) und Musterschreiben direkt zur Verfügung. Zudem bieten wir unter der kostenfreien 0800 2 23 23 73 oder schriftlich über info@~@kur.org und WhatsApp 0174 / 17 47 17 6 eine Erstberatung zu den Indikationen, zur Vorgehensweise und den Möglichkeiten in unseren vier psychosomatischen Fachkliniken an. Die Beratung umfasst das Angebot in den Kliniken der Kur + Reha GmbH bzw. Kur + Reha Klinik GmbH, die Rehakliniken Birkenbuck, Buching, Kandertal und die Thure von Uexküll-Klinik.

Hier geht es zur Seite Wunsch- und Wahlrecht "Wunschklinik".
Zudem finden Sie hier einen Infoflyer für Zuweiser*innen als Download oder zur Bestellung.

 

Zunehmende Erkenntnisse, dass Erkrankungen bei Männern und Frauen mit unterschiedlichen klinischen Ausprägungen, in ungleicher Häufigkeit und zu verschiedenen Zeitpunkten auftreten, wecken den Bedarf an einer geschlechtsspezifischen Ausrichtung im Gesundheitswesen. Gesundheit, Entstehung und Verlauf von Krankheiten werden durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Neben dem Geschlecht haben auch die Herkunft, der soziale Status, die Gene, sowie das familiäre, berufliche und gesellschaftliche Umfeld Auswirkungen auf die Gesundheit und Krankheiten und dessen Bewältigung. Maßnahmen zur Behandlung von Krankheiten und zur Gesundheitsförderung und Prävention sind somit bei Männern und Frauen nicht immer gleich wirksam. Gründe dafür sind neben geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Entstehung und dem Verlauf von Krankheiten auch der persönliche Lebensstil, z.B. in der Ernährung und im Gesundheitsverhalten, sowie in den Bedarfen und Bedürfnissen in der Versorgung.

Das Müttergenesungswerk hat dieses Thema in seine neuen Qualitätskriterien aufgenommen und fordert eine wöchentliche geschlechtshomogene Gruppe, welche sich mit geschlechtsspezifischen Aspekten von Gesundheit auseinandersetzt. Auch die am 28. Juni stattgefundene Trägerkonferenz des Müttergenesungswerkes trug den Titel „Die Zukunft gendersensibel gestalten“.  Neben einer Podiumsdiskussion „Ungleichbehandlung ist gut“ fanden verschiedene Workshops zur Gendersensibilität statt.

In unseren Mutter-Vater-Kind Kliniken haben wir ein Konzept erarbeitet, welches unseren Patientinnen und Patienten ermöglicht, in geschlechtshomogenen Gesprächsrunden zu diesem Thema aktuelles Wissen zu erlangen und durch Reflektion, beispielsweise über Rollbilder und Diskussion, die Grundlage zu schaffen, genderspezifische Unterschiede besser zu berücksichtigen. Dies trägt unter anderem zu einer Stärkung der Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern bei. 

Gendergesundheit möchten wir aus drei Perspektiven betrachten: „Körperliche Gesundheit“, „Soziale Gesundheit“ und „Psychische Gesundheit“. Darin finden sich Themen, wie körperliche Einflüsse auf die Gesundheit (z.B. Einfluss der Hormone, ungleiche Symptome bei Herzinfarkt, unterschiedliche Wirkung der Medikamente, etc.), Körperwahrnehmung, Essverhalten, Geschlechterstereotypen, gesellschaftliche Erwartungen, Selbstfürsorge, Selbstwahrnehmung, etc. 

Hier finden Sie weitere Informationen zur Trägerkonferenz vom 28.06.2022 in Berlin.
 

Die Einführung von verbindlichen Therapiestandards in allen unseren Mutter-Vater-Kind-Kliniken hat – wie im letzten Newsletter angekündigt – begonnen. Mit einheitlichen, starken Regeln und Vorgehensweisen, schaffen wir dadurch für die Patient*innen eine Verbindlichkeit und gewährleisten diese im Rahmen eines "Mindesttherapieangebots" für das ganze Jahr, an 365 Tagen. Häufig gehören hier auch mehr Angebote dazu, als die im Vorsorgebereich üblichen oder vorgegebenen. Ziel ist es für alle Patient*innen – unabhängig davon für welche unserer Fachkliniken sie sich entscheiden – dasselbe Grundangebot an Therapien zur Verfügung zu stellen.

Angepasst an die örtlichen Gegebenheiten und dort vorhandenen Ressourcen gibt es dann eine bestmögliche Mischung aus diversen Gruppenangeboten aus den Bereichen Psychologie und Sozialtherapie, Physiotherapie, Bewegung, Entspannung usw. Vor allem Eltern-Kind-Interaktion sowie indikationsspezifische Therapieangebote werden dadurch gestärkt. Ziel ist eine durchschnittliche Therapieanzahl von drei Anwendungen pro Therapie-Tag bei einer Vorsorge/Kur-Maßnahmen.

Auch in den kommenden Ausgaben dieses Newsletter halten wir Sie zu allen Entwicklungen hierzu gerne auf dem Laufenden.

 

Die Kur + Reha GmbH hat in den Jahren 2019 bis 2021 ein Projekt zur Umsetzung des Entlassmanagements in Rehakliniken durchgeführt. Ziel einer im Jahr 2019 in Kraft getretenen neuen Rahmenvereinbarung hierzu ist die Zusammenarbeit der stationären Angebote mit der ambulanten Versorgung zu verbessern.

Möglich wurde die Erarbeitung von gezielten Strategien und Maßnahmen im Sinne unserer Patien*tinnen durch die Unterstützung der Fernsehlotterie Glücksspirale, für die wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken

 

Aktuelle Fotos unseres Neubaus in der Rehaklinik Schwabenland hat uns Fotograf Ingo Rack zur Verfügung gestellt, ...

... ebenfalls neu und auch fotografiert wurde die runderneuerte Bäderabteilung unserer Rehaklinik Kandertal, ...

... wie es in der Vater-Kind-Kur in Zorge im schönen Harz war, können Sie im Bericht "Sorglos in Zorge: Vater-Kind-Kur" nachlesen und auch "BILD der FRAU" war dort zu Gast und hat dazu den Artikel "Gemeinsam Kraft tanken" veröffentlicht, ...

... wie man im Haus Leuchtfeuer unserer Rehaklinik Borkum ab sofort stilvoll in See stechen kann, finden Sie hier ...

... und wie es unseren Patient*innen in unserer Mutter-Kind-Klinik Saarwald (und andere Kliniken von uns) gefallen hat, können Sie sich hier als Text, Foto und Video anschauen.