Die Verabschiedung – oft vernachlässigt und doch so wichtig.

Insight Schwabenland

Die meisten Rehakliniken sind sehr gut darin neu ankommende Patientinnen und Patienten zu begrüßen, schließlich zählt der erste Eindruck und der soll für die anstehenden drei Wochen möglichst gut sein. Doch wie sieht es eigentlich mit dem Abschied aus? Ist es nicht genauso wichtig die Reha in guter Erinnerung zu behalten und mit einem guten Gefühl nach Hause zu fahren?

Damit hat sich die Rehaklinik Schwabenland explizit beschäftigt und so ein weiteres Highlight für Kinder geschaffen, die auf dem Therapiebauernhof betreut werden.

Nach drei erlebnisreichen und manchmal anstrengen Wochen auf dem Therapiebauernhof haben sich Freundschaften gebildet, soziale Gruppenstrukturen sind entstanden und der reguläre Alltag ist ganz weit weggerückt. Nun heißt es am Lagerfeuer den Abschied zu zelebrieren.  

Dabei gilt die volle Aufmerksamkeit den abreisenden Kindern, die nun von ihren Gefährten mit aufmerksamen Worten wie „mit dir habe ich am liebsten Fußball gespielt“, „du warst ein sehr guter Pate, du hast mir alles auf dem Hof gezeigt“, „du warst ein echt guter Freund, ich werde dich vermissen“, „Ich wünsche dir, dass du immer gesund bleibst“, „ich wünsche dir, dass du immer wenig Hausaufgaben aufbekommst“ verabschiedet werden.  

Durch die gemeinsame Verabschiedung, die netten Worte sowie den Rückblick auf die letzten drei Wochen können die Kinder mit dem Aufenthalt auf dem Therapiebauernhof abschließen und gestärkt nach Hause fahren. Dabei kann es auch mal passieren, dass das ein oder andere Tränchen fließt.

Der Abschluss der feierlichen Runde bildet das allseits beliebte Stockbrot über dem Lagerfeuer. Selbstgemachter Teig, Vanille, Schokolade, Apfelstücke, Kräuter und weitere Gewürze gehören zum festen Repertoire, mit dem der Kreativität kaum Grenzen gesetzt sind.

So geht Abschied nehmen in der Rehaklinik Schwabenland – lustig, hungrig, freundlich, ehrlich, wertschätzend und sentimental bis emotional.