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Presseecho
02.12.2011

14.12.2011



Keine Pause für Mütter mit Kindern
(Märkischen Oderzeitung 29.12.2008)
Die Mutter-Kind-Klinik "Waldfrieden" in Buckow ist zurzeit voll ausgelastet. 40 Frauen, meist allein erziehende Mütter mit Kindern, haben dort die Weihnachtsfeiertage verbracht. Heute ist noch einmal Anreisetag - der dritte in diesem Monat. Und auch für den Jahreswechsel haben sich die etwa 30 Mitarbeiter um Leiterin Sabine Barczik einiges einfallen lassen. In den vergangenen drei Jahren war die Klinik Ende November jeweils für zwei Monate geschlossen worden. Ob dies auch 2009 verhindert werden kann, hängt nicht zuletzt von den Auswirkungen des Gesundheitsfonds ab.
Klinikleiterin und Hobbyreiterin: Sabine Barczik ließ es sich am zweiten Weihnachtsfeiertag nicht nehmen, eines der Ponys vom M³ncheberger Galgenberghof zu f³hren. Sie selbst schwingt sich gern in Strausberg in den Pferdesattel.
Zum Abschluss des Umbaus der Buckower Mutter-Kind-Klinik "Waldfrieden" inklusive Erweiterung um acht Appartements über dem Bewegungsbecken im Sommer hatte sich bereits angedeutet, dass es in diesem Jahr erstmals wieder keine Winterpause geben würde. Doch so richtig daran geglaubt hatten damals wohl nur die wenigsten der Mitarbeiter. Klinikleiterin Sabine Barczik wiederum wollte sie alle mitnehmen und das bedeutete, dass das Haus voll ausgelastet sein musste. "Das haben wir geschafft", sagt die Diplom-Gesundheitsmanagerin nicht ohne Stolz.
Schließlich sei eine Menge zu planen gewesen und sollten auch die Mitarbeiter selbst über die Feiertage etwas Zeit für ihre Familien haben. Für Sabine Barczik, die aus Nordrhein-Westfalen stammt, bedeutete dies allerdings zu verzichten. "Ich wäre gern bei meinen Eltern und meiner Schwester gewesen, aber allein die Entfernung sprach schon dagegen, denn natürlich wollte ich hier in der Klinik mit gutem Beispiel vorangehen." Umso mehr hätte sie sich über Einladungen von einigen Mitarbeitern gefreut, auch, wenn sie diese nicht angenommen habe.
Für die Weihnachtskur in Buckow habe man gezielt Alleinerziehende ansprechen wollen und beispielsweise Krankenkassen angeschrieben. Gekommen sind Familien unter anderem aus Güstrow, Leipzig, München, Salzgitter und Wesel. Das Heiligabend-Programm mit Bescherung im Luna-Park drohte angesichts des Dauerregens allerdings auszufallen. "Die Mütter standen bereits enttäuscht auf der Matte." Kurzerhand habe man umgeplant und alles ins Haus verlegt. Das Feiertagsangebot mit Märchen für die Kinder, vorgetragen von Kerstin-Yvonne Lange, und abends für die Mütter und acht ebenfalls angereiste Väter vom Gynäkologen und Badearzt Dr. Volker Melchert wurde gut und gern angenommen. Das galt auch für das Ponyreiten. Für Abwechslung sollte am Sonntag noch ein Mitternachtsschwimmen sorgen. Und für den Jahreswechsel sind ein extra Büfett und eine Disko für die Kleinen vorgesehen. Überdies haben die Kinderwerkstätten geöffnet, in denen dann fleißig gebastelt werden kann. Am Neujahrstag warten noch ein Brunch und eine Wanderung.
Zu den Herausforderungen der vergangenen Wochen gehörte unter anderem auch die Einführung einer neuen Reservierungssoftware. Die Nachfragen seien, so Sabine Barczik mit Blick auf den ab 1. Januar 2009 geltenden Gesundheitsfonds, zuletzt allerdings etwas verhalten gewesen.



















