Wir sind zertifiziert
Anerkannt hohe Qualität In der Behandlung unserer Patientinnen und Patienten.

Adipositas
Ein stationärer Aufenthalt in der Mutter-Kind-Klinik Feldberg hilft bei einer ganzen Reihe chronischer Krankheiten und bei Gesundheitsproblemen. Dank der exponierten Lage mit Gebirgs-Reizklima, hoch oben im Schwarzwald, ist die Therapie bei chronischen Atemwegserkrankungen, bei Haut-krankheiten uvm. besonders erfolgreich.
Bei uns am Feldberg finden Mutter und Kind(er) genügend Ruhe und jede Menge Betätigungsmöglichkeiten, um etwas für ihre Gesundheit zu tun und wieder zu sich selbst zu finden. Deshalb sind auch Patientinnen mit Adipositas, Anpas-sungsstörungen, Störungen des Bewegungsapparats und psychovegetativen Erschöpfungssyndromen gut bei uns aufgehoben.
Qualifizierte medizinische und psychosoziale Versorgung wird bei uns ganz groß geschrieben. Um unseren Patienten im Rahmen der Mutter-Kind-Rehabilitation optimale Hilfe zu bieten, haben wir indikationsgerechte Therapiekonzepte entwickelt. Denn je spezieller wir auf unsere Patientinnen eingehen können, desto größer wird die Erfolgsaussicht der Reha für sie sein.
Ein interdisziplinäres Behandlungskonzept
Ein stationärer Reha-Aufenthalt in der Mutter-Kind-Klinik Feldberg hilft bei einer ganzen Reihe chronischer Krankheiten und bei Gesundheitsproblemen. Dank der exponierten Lage mit Gebirgs-Reizklima, hoch oben im Schwarzwald, ist die Therapie bei chronischen Atemwegserkrankungen, bei Hautkrankheiten uvm. besonders erfolgreich.

Bei uns am Feldberg finden Mutter und Kind(er) genügend Ruhe und jede Menge Betätigungsmöglichkeiten, um etwas für ihre Gesundheit zu tun und wieder zu sich selbst zu finden. Deshalb sind auch Patientinnen mit Adipositas, Anpassungsstörungen, Störungen des Bewegungsapparats und psychovegetativen Erschöpfungssyndromen gut bei uns aufgehoben.
Qualifizierte medizinische und psychosoziale Versorgung wird bei uns ganz groß geschrieben. Um unseren Patienten im Rahmen der Mutter Kind-Rehabilitation optimale Hilfe zu bieten, haben wir indikationsgerechte Therapiekonzepte entwickelt. Denn je spezieller wir auf unsere Patientinnen eingehen können, desto größer wird die Erfolgsaussicht der Reha für sie sein.
Übergewicht und Adipositas sind, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern, immer häufiger und gehören in der Bundesrepublik Deutschland zu den größten Ursachen von ernsten Gesundheitsproblemen. Übergewicht und Adipositas ziehen häufig somatische Folgeerkrankungen, z.B. Herz-Kreislauf Erkrankungen oder Diabetes, und/oder psychische Beeinträchtigungen nach sich. Übergewicht und Adipositas haben in der Regel eine ganze Reihe von Ursachen:
- Vererbung
- Lebensweise und Umwelt
- Falsche Ernährung
- Bewegungsmangel
- Medizinische Faktorenfalsches Verhalten unter Belastung
In der Mutter-Kind-Klinik Feldberg wird Adipositas seit mehreren Jahren erfolgreich im Rahmen der Mutter-Kind-Reha-bilitation behandelt. Der stationäre Aufenthalt in unserer Klinik bietet gerade Frauen mit Kindern die Möglichkeit, die alltäglichen Verhaltensweisen und Belastungen hinter sich zu lassen, um sich in einer neuen Umgebung mit der eigenen, krank machenden Lebensweise auseinander zu setzen. Hier bekommen sie wichtige Anregungen zur Verhaltensänderung, werden erste Schritte zu einer gesunden Lebensweise gemacht.
Die Behandlung von Übergewicht und Adipositas von Müttern nach einem speziell entwickelten interdisziplinären Konzept ist zum einen auf übergewichtige Patientinnen ohne psychische Probleme ausgerichtet, zum anderen auf Patientinnen mit psychischen Problemen.
Die Behandlung von übergewichtigen und adipösen Patienten dauert mehrere Jahre. Stationäre Mutter-Kind-Rehabilitation ist eine ideale Möglichkeit zur initialen Behandlung, während der sich die Frauen in Ruhe ausführlich und individuell beraten lassen können, um die bestmögliche Behandlungsart für sich zu finden und die Weiterbehandlung am Wohnort gut vorzubereiten.
Eine wichtige Vorraussetzung für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme bzw. Stabilisierung ist, dass die Mütter wirklich und aus sich heraus entschlossen sind, durch Hilfe zur Selbsthilfe ihr Gewicht zu reduzieren und ihre Lebensweise zu verändern.
Diagnostik
Damit das interdisziplinäre Team der Mutter-Kind-Klinik Feld-berg die übergewichtigen bzw. adipösen Mütter bestmöglichst betreuen kann, bedarf es einer ausführlichen medizinischen und psychosozialen Diagnostik.
Im Rahmen der medizinischen Eingangsuntersuchung gilt es folgendes zu erfassen:
- zuerst natürlich den BMI
- die Krankengeschichte
- Gesundheitsstörungen, die mit dem Übergewicht im Zusammenhang stehen
- somatische Auswirkungen von Gewichtsreduktion oder Fasten
- alle eingenommenen Medikamente.
Einher damit geht natürlich eine gründliche körperliche Untersuchung.
In einer ausführlichen psychosozialen Anamnese werden desweiteren untersucht:
- die individuelle Motivation zur Gewichtsveränderung
- die allgemeine psychische Befindlichkeit
- begleitende wichtige Faktoren des Lebensstils wie Stress, Lebensweise, Beruf, Alkoholkonsum und soziale Faktoren
- bereits in der Vergangenheit durchgeführte diätetische Maßnahmen und deren Erfolge
Indikation
In der Mutter-Kind-Klinik Feldberg ist die Indikation zur initialen Behandlung von Übergewicht und Adipositas grundsätzlich gegeben
- wenn der Körpermassindex (BMI) > 30 (kg/m²) beträgt
- bei einem Körpermassindex zwischen 25 und 29,9 (kg/m²) übergewichtsbedingte Gesundheitsstörungen
- oder ein abdominales Fettverteilungsmuster oder Erkrankungen vorliegen, die durch Übergewicht verschlimmert werden bei einem Körpermassindex zwischen 25 und 29,9 (kg/m²) ein erheblicher psychosozialer Leidensdruck besteht.
Therapie
Wissenschaftliche Untersuchungen, von der Deutschen Gesellschaft für Adipositasforschung initiiert und ausgewertet, haben gezeigt, dass die Ursachen von Übergewicht und Adipositas nach gle ichzeitigen, ineinandergreifenden therapeutischen Maßnahmen in verschiedenen Bereichen wie Ernährung, Bewegung, Medizin und Psychotherapie verlangen.
Um die Ernährungsgewohnheiten positiv zu beeinflussen, wird Wissen über eine fettarme, kohlehydrat- und proteinbilanzierte, vitamin-, mineral- und ballaststoffreiche Ernährung vermittelt; bei Bedarf werden die Patientinnen individuell beraten. Desweiteren wird den Müttern eine selbstbestimmte Ernährungsumstellung angeboten, in Form einer kalorienreduzierten Mischkost.
In der neuen Lehrküche wird, unter Anleitung einer Ernährungsberaterin, die Zubereitung einer ausgewogenen Ernährung praktisch eingeübt. Ein von den Frauen über eine Woche hinweg geführtes Ernährungs- und Bewegungstagebuch soll ausserdem Hilfe beim Erkennen von Fehlernährung und falschem Essverhalten geben.
Häufig ist auch Bewegungsmangel Ursache für die Entstehung oder Aufrechterhaltung von Übergewicht und Adipositas. Im Rahmen der Bewegungstherapie soll der Energieverbrauch der Patientinnen durch leichtes, körperliches Ausdauertraining gesteigert werden. Die landschaftlich reizvolle Umgebung und hauseigene Einrichtungen wie das Schwimmbad laden dazu ein und bieten Möglichkeiten, die therapeutischen Angebote zu ergänzen. Ein wichtiger Aspekt ist auch der Austausch der Mütter untereinander und die gemeinsame Diskussion von Veränderungsmöglichkeiten im Alltag, auch hin zu mehr Bewegung und Aktivität.
Da es sich bei der Behandlung von Übergewicht und Adi-positas bewährt hat, in Gruppen zu arbeiten, werden im Bereich von Verhaltens- und Psychotherapie themenzentrierte Gruppen zu ?Essverhalten- und -gewohnheiten?, ?Selbstbild und Körperbild?, ?Auswirkungen auf das eigene und das Familienleben? uvm. angeboten. Verbirgt sich hinter dem Übergewicht oder der Adipostias z.B. eine Ess-Störung oder eine sonstige psychische Störung, besteht auch die Möglichkeit zu ergänzenden Einzelgesprächen.
Im medizinischen Bereich wird, neben Diagnostik und Indikationsstellung, auch besonderer Wert auf die Wissensvermittlung gelegt; z.B. über Gesundheitsstörungen, die mit dem Übergewicht einhergehen. Mit Hilfe von wöchentlichen Gewichtskontrollen wird eine Erfolgskontrolle durchgeführt.
Behandlung im Team
Die Behandlung wird von einem interdisziplinären Team aus Ärztin, Fachkraft für Ernährung, Fachkraft für Kinderernährung, Krankengymnastin, Krankenschwester, Psychologinnen, Sozialpädagoginnen und Sporttherapeutin durchgeführt.
Als eines der wichtigsten Behandlungselemente steht am Ende der Mutter-Kind-Rehabilitation ein ausführliches abschließendes Einzelgespräch, in dem die Weiterbehandlungsmöglichkeiten, z.B. die Überweisung an Hausarztpraxen mit Schwerpunkt Adipositasbehandlung, Kurse über Ernährung und ?Wege zum Wohlgewicht? der gesetzlichen Krankenkassen, Ernährungs-beratungsstellen, OPTI FAST®-Zentren und psycho-therapeutische Behandlung am Wohnort besprochen und vorbereitet werden. Diese Empfehlungen werden im Abschlussbericht an die einweisende Ärztin oder den einweisenden Arzt weitergegeben. Geplant ist, nach sechs Monaten eine Katamnese durchzuführen, um zu erfahren, wie die Weiterbehandlung am Wohnort verläuft.




