Wir sind zertifiziert
Anerkannt hohe Qualität In der Behandlung unserer Patientinnen und Patienten.

Spätsommer / Herbstkuren
Anreisetermine 2013
Mittwoch 04. , 11. oder 18. September und Mittwoch, 09., 23. oder 30. Oktober und jeder Mittwoch im November.
Bitte beachten Sie, dass wir zu Ferienterminen Mittwoch, 25. September und Mittwoch, 02., und 16. Oktober Mütter bzw. Väter mit schulpflichtigen Kindern bevorzugt aufnehmen.
Vorteil für Ihre Gesundheit: Rehabilitation im Spätsommer und im Herbst
Wissenschaftliche Untersuchungen Jahre haben gezeigt, dass beispielsweise das Hochseereizklima der Nordsee zu einer Stabilisierung des Immunsystems führt. Sonne, Wind und Meeresluft härten den Organismus ab, die Haut wird widerstandsfähiger, die Atmung stabilisiert sich und die allergischen Symptome gehen zurück. Für die Anpassung an das völlig andere Klima benötigt der Organismus allerdings Zeit. Man geht von mindestens drei Wochen aus, bis man sich an den Aufenthalt im Reizklima gewöhnt und sich der Gesundheitszustand stabilisiert.
Das Heilklima an der See eignet sich generell für die Behandlung vieler sogenannter Zivilisationskrankheiten. Durch die Reinheit und Allergenarmut der Luft kommt dieses Klima vor allem Allergikern zugute.
Das maritime Aerosol mit seiner schleimlösenden Wirkung ist bei nahezu allen Atemwegserkrankungen, insbesondere auch beim Asthma bronchiale, ein äußerst effizientes Therapeutikum. Auch bei vielen chronischen Hauterkrankungen, insbesondere der Neurodermitis, kann eine Reizklimatherapie zu einer nachhaltigen Verbesserung des Gesundheitszustandes führen. Sowohl der Salzgehalt der Luft bzw. des Wassers, als auch der Einfluss der UV-Bestrahlung führen zu einer Linderung der Beschwerden. Eine Klimatherapie an der Nordsee ist für Neurodermitiker in jedem Lebensalter geeignet. auch wenn bei einem kleinen Teil der Patienten zunächst für wenige Tage eine Verschlechterung des Hautbefundes auftreten kann. Der zumeist mit der Klimatherapie verbundene und auf einige Wochen beschränkte Ortswechsel wirkt sich auch auf die Psyche des Patienten positiv aus. Der Abstand zum Alltag und der gewohnten Umgebung sowie die therapeutische Betreuung in einer Fachklinik tragen zum Gesundungsprozess bei.
Grundsätzlich muss eine Reizklimatherapie behutsam durchgeführt werden. Das heißt, langsame Anpassung mit zunächst kürzeren Aufenthalten im Freien und vorsichtig verordneten Anwendungen. Der Aufenthalt sollte mindestens drei Wochen dauern, damit Körper und Seele sich auch wirklich umstellen können. Dann aber ist der Erfolg oft sehr groß. Die Patienten sind insgesamt stabiler, können Infekte leichter abwehren, haben besseren Appetit, sind seelisch ausgeglichener und es werden oft weniger Medikamente gebrauchen.
Alle genannten Indikationen können zu jeder Jahreszeit in unserem Hause behandelt werden. Doch jede Jahreszeit hat auch ihre eigenen Gesetze.
Die ruhige Zeit des Spätsommers und des Herbstes ist eine Wohltat auch für alle Patientinnen mit Herz- bzw. Kreislaufbeschwerden. Vor allem auch in den kälteren Monaten des Jahres ist die Klimabehandlung an der See besonders wirksam. Für chronisch Hautkranke ist diese Zeit im allgemeinen am Wohnort besonders schwierig. Es gelangen wenig Luft und kaum Licht an die kranke Haut, es ist feucht und/oder kalt, zudem trocknet die Heizungsluft die Haut aus.
Auch Patienten mit Atemwegserkrankungen ergeht es nicht viel besser. An der See sorgen Wind und Kälte für eine Abhärtung des Organismus, die Durchblutung wird angeregt und aktiviert den Stoffwechsel, was insgesamt zu einer Stabilisierung des Immunsystems führt.
Am stärksten ist das Reizklima auf den Nordseeinseln ausgeprägt. So liegt z.B. Borkum weit genug vom Festland entfernt, so dass die Landmassen nur wenig Einfluss auf das Inselklima ausüben. Man spricht daher auch vom Hochseereizklima. Die heilsamen Klimafaktoren können sich hier wirkungsvoll entfalten. Der frische, kühle Seewind sorgt für eine schadstoff- und allergenarme Luft. Der Salzgehalt des Meerwassers und der Brandungsluft ist hier besonders hoch.
Die größte therapeutische Bedeutung im Rahmen des thermisch-hygrischen Wirkungskomplexes hat der frische Wind an der Nordsee. Die kühle Luft wirkt sowohl als Schon- wie auch als Reizfaktor. Bei Hauterkrankungen wie der Neurodermitis lindert die Kühle beispielsweise den Juckreiz und hilft, den sogenannten Juckreiz-Kratz-Zirkel zu durchbrechen.
Ausgelöst durch den Kältereiz schüttet zudem die Nebennierenrinde vermehrt Kortison aus, wodurch der Heilungsprozess der Haut und Schleimhäute unterstützt wird. Außerdem stellt sich schließlich bei intensiver Abhärtung durch die Produktion von sogenannten Endorphinen ein allgemeines Wohlbefinden ein.
Bei Patienten mit Atemwegserkrankungen führt die frische, kühle Luft zu einer tieferen Atmung. Der kühle Wind wirkt ebenso wie Meerwasserbäder und Strandspaziergänge als Reizfaktor. Auf die Kältewirkung reagiert der Körper mit einer Engstellung der kleinen Blutgefäße in der Haut und mit einer erhöhten Stoffwechseltätigkeit (Wärmeregulation). Bei vielen Menschen funktioniert die Wärmeregulation jedoch nicht mehr schnell genug, da sie sich nur selten im Freien aufhalten und diesen Mechanismus nicht »trainieren«. Dies äußert sich häufig in Form einer erhöhten Infektanfälligkeit.



