
Hilfe durch ganzheitliche Therapie Der Zusammenhang zwischen mütterlicher Gesundheit und Gesundheit des Kindes wird bei schwangeren Frauen besonders deutlich. Selbst wenn eine Schwangerschaft ohne somatische Komplikationen verläuft, bedeutet sie oft eine krisenhafte Veränderung der gesamten Familiensituation, die zur gesundheitlichen Belastung werden kann und einen Anspruch auf fachliche Hilfen begründet. Dies gilt um so mehr, wenn eine Schwangerschaft unter Störungen oder Gefährdungen zu leiden hat.
Zum Beispiel konnten in den letzten 20 Jahren die Überlebenschancen Frühgeborener zwar deutlich verbessert werden; die perinatale Mortalität hat ständig abgenommen; dennoch blieb trotz aller Vorsorgemaßnahmen die Frühgeborenenfrequenz praktisch unverändert. Die erhärteten Risikofaktoren (anamnestische Daten, Vorerkrankungen, geburtshilflich-gynäkologische Befunde), unter denen übrigens eine Häufung psychosozialer Faktoren auffällt, weisen den Weg in eine erweiterte Form der Vorsorge. Deshalb bieten wir Reha für Schwangere (ggf. mit ihren Kindern) als neuartigen Beitrag zu einer umfassenden Prämaturitäts-Prävention an.
Ähnliches ließe sich für die Bereiche der Dysmaturität und der Rekonvaleszenz nach Erkrankungen in der Frühschwangerschaft darstellen.  | Schwangere unter 20 oder über 30 Jahren,
|  | Alleinerziehende ohne stabile Partnerbeziehung,
|  | Frauen mit zu niedrigem Relativgewicht bzw. ungenügender Gewichtszunahme in der Schwangerschaft
|  | Mehr- bzw. Vielgebärende,
|  | Zwillingsschwangerschaften,
|  | Frauen mit einer anamnestischen geburtshilflichen Belastung (Abortus, untergewichtige Kinder, Totgeburten),
|  | Schwangere nach Sterilitätsbehandlung,
|  | Frauen mit leichten bis mittelschweren Gestosen,
|  | Schwangere mit Erschöpfungssyndrom (vgl. Leitsymptomatik des Müttergenesungswerkes, Jahrbuch MGW 2000/01),
|  | Frauen mit nicht bewältigtem Schwangerschaftskonflikt |
Der Zusammenhang zwischen mütterlicher Gesundheit und Gesundheit des Kindes wird bei schwangeren Frauen besonders deutlich. Selbst wenn eine Schwangerschaft ohne somatische Komplikationen verläuft, bedeutet sie oft eine krisenhafte Veränderung der gesamten Familiensituation, die zur gesundheitlichen Belastung werden kann und einen Anspruch auf fachliche Hilfen begründet. Dies gilt um so mehr, wenn eine Schwangerschaft unter Störungen oder Gefährdungen zu leiden hat.
Zum Beispiel konnten in den letzten 20 Jahren die Überlebenschancen Frühgeborener zwar deutlich verbessert werden; die perinatale Mortalität hat ständig abgenommen; dennoch blieb trotz aller Vorsorgemaßnahmen die Frühgeborenenfrequenz praktisch unverändert. Die erhärteten Risikofaktoren (anamnestische Daten, Vorerkrankungen, geburtshilflich-gynäkologische Befunde), unter denen übrigens eine Häufung psychosozialer Faktoren auffällt, weisen den Weg in eine erweiterte Form der Vorsorge. Deshalb bieten wir Reha für Schwangere (ggf. mit ihren Kindern) als neuartigen Beitrag zu einer umfassenden Prämaturitäts-Prävention an.
Ähnliches ließe sich für die Bereiche der Dysmaturität und der Rekonvaleszenz nach Erkrankungen in der Frühschwangerschaft darstellen.
Frauen aus den folgenden Risikogruppen können wir gezielt helfen:  | Schwangere unter 20 oder über 30 Jahren,
|  | Alleinerziehende ohne stabile Partnerbeziehung,
|  | Frauen mit zu niedrigem Relativgewicht bzw. ungenügender Gewichtszunahme in der Schwangerschaft
|  | Mehr- bzw. Vielgebärende,
|  | Zwillingsschwangerschaften,
|  | Frauen mit einer anamnestischen geburtshilflichen Belastung (Abortus, untergewichtige Kinder, Totgeburten),
|  | Schwangere nach Sterilitätsbehandlung,
|  | Frauen mit leichten bis mittelschweren Gestosen,
|  | Schwangere mit Erschöpfungssyndrom (vgl. Leitsymptomatik des Müttergenesungswerkes, Jahrbuch MGW 2000/01),
|  | Frauen mit nicht bewältigtem Schwangerschaftskonflikt |
Diagnostik
Durch eine ausführliche Anamnese werden die individuellen Risikofaktoren erfasst. Dabei gilt, neben den somatischen Gegebenheiten, den psychosozialen Faktoren unsere besondere Aufmerksamkeit. Außerdem werden ausgewählte Laborparameter überprüft, sonographische (Feindiagnostik - DEGUM Stufe II, einschließlich Doppler) und kardiotokographische Untersuchungen sowie pelvic score durchgeführt. Therapie
Um die Lebensperspektiven der werdenden Mütter wie der Ungeborenen zu verbessern, wird indikationsgerecht ein individueller Therapieplan erstellt, laufend überprüft und fortgeschrieben. Therapeutische Elemente sind dabei u.a.:  | medizinische, auch medikamentöse Therapie (z.B. bei Anaemie, Kontraktionsneigung, Hypertonus)
|  | Entlastung (z.B. Kinderbetreuung), Schonung (z.B. Milieu-Wechsel), Ruhe
|  | Konditionierung und Bewegungstherapie (z.B. Schwimmen, Gymnastik)
|  | physikalische Therapie (balneologische Maßnahmen, geschlossene CO2-Bäder, Kneipp-Therapie)
|  | Ernährungsberatung und -schulung
|  | Beratung zur Veränderung von problematischen Lebensgewohnheiten (z.B. Rauchen, Genussmittelabusus, Tagesablauf)
|  | psychotherapeutische Einzelberatung (z.B. nach traumatisch erlebten Geburten, Kindsverlust)
|  | themenzentrierte Gesprächskreise (z.B. Angstabbau, Stressbewältigung; Geburtsvorbereitung, zu erwartende Probleme zwischen Geschwistern und Neugeborenem)
|  | Einübung von Entspannungsverfahren (z.B. Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation) |
Therapiekontrolle
Diese erfolgt durch die Selbsteinschätzung der Frau, durch fortlaufende Beobachtung und Dokumentation, durch sonographische Biometrie und Beobachtung des Gewichts- und Blutdruckverhaltens. Ggf. folgen der Kur katamnestische Untersuchungen (Geburtsmodus; fetal outcome). Klinik Waldfrieden -Rehabilitation und Präventionfür Mütter und Kinder
Mütter sind von der gesellschaftlichen Benachteiligung, die für Frauen vielfach belegt ist, besonders betroffen: In der Regel für das Funktionieren von Beziehungen, für Kindererziehung und Haushalt verantwortlich gemacht, wird von ihnen oft erwartet, keine eigenen Ansprüche und Bedürfnisse zu äußern, sondern vor allem für die Familie, den Mann, die Kinder dazusein. Haben sie neben den Aufgaben in der Familie auch noch eine berufliche Rolle auszufüllen, sind sie in der Regel schlechteren Bedingungen ausgesetzt als Männer.
Zudem verlangte in den neuen Bundesländern die gesellschaftliche Ent-wicklung (“Wende”) gerade den Frauen erhebliche Anpassungsleistungen ab. Viele wurden nach Jahren beruflicher und wirtschaftlicher Eigenständigkeit arbeitslos.
Die dreifache Belastung durch Haushalt, Kinder und Beruf bzw. Arbeitslosigkeit erschöpft bei vielen Frauen die erreichbaren Bewältigungsressourcen. Oft kommen weitere Belastungen hinzu;
die Instabilität einer Partnerschaft, die Abwesenheit des Vaters, das Zerbrechen eines Familien-Systems. Auch die Versorgung eines pflegebedürftigen Angehörigen, eines behinderten oder chronisch kranken Kindes kann das Maß des Tragbaren übersteigen.
Die Rollenüberforderung führt in körperliche und seelische Probleme, die sich auf Dauer in einer gesundheitlichen Destabilisierung, in somatischen und / oder psychischen Beschwerden niederschlagen.
Auch Kinder sind heute spezifischen Belastungen ausgesetzt: Oft sind ihre Lebensräume nicht kindgerecht und die Wohnverhältnisse beengt. Umweltbelastungen nehmen zu; die kindlichen Abwehrkräfte sinken. Viele Kinder werden von überforderten Erwachsenen nicht ausrei-chend begleitet und angeleitet (Fehlernährung, Bewegungsarmut, Freizeitverhalten, Medienkonsum). Familiäre Konfliktsituationen, Familienzerfall und Trennungskrisen belasten Kinder oft schwer. Zudem setzen die gesellschaftlichen Ideale früh hohe Leistungsanforderungen (Anpassungsdruck im Kindergarten, Schul-Stress, Erfolgserwartungen der Eltern) und engen Kinder zusätzlich ein.
Diese Belastungen sind für viele Kinder kaum zu bewältigen; sie gehen mit seelischen und auch körperlichen Beschwerden einher, die therapeutische Unterstützung erfordern.
Zwischen den psychosozialen und somatischen Beschwerden der Kinder und denen der Mütter kommt es zu Wechselwirkungen, die für beide Seiten die gesundheitliche Belastung noch größer machen. Nicht selten führt dieser Wirk-Zusammenhang zu einer nachhaltigen Störung der Mutter-Kind-Interaktion, zur Destabilisierung eines ganzen Familien-Systems.
Noch immer setzt eine primär individuelle Sicht von Krankheit thera-peutisch zu oft beim Symptom-Träger an, statt den “Patienten Familie” in den Blick zu nehmen. Mutter-Kind-Reha in der Klinik Waldfrieden sucht dies zu leisten; sie ist der erste Schritt zur Wiederherstellung der Gesundheit und eine wichtige Wende hin zu einem gesünderen Lebensstil.
Dementsprechend berücksichtigen unsere medizinischen Konzepte die sozi-alen, psychischen und somatischen Faktoren gesundheitlicher Beschwerden und ihre wechselseitige Beeinflussung unter individueller und systemischer Perspektive.
Deshalb werden Mutter und Kind(er) in der Klinik Waldfrieden gemein-sam aufgenommen und von einem interdisziplinären Team kompetenter Fachleute umfassend therapiert. Dabei wird neben den klassischen somatischen Therapieansätzen den Frauen die Möglichkeit geboten, die speziellen Belastungen im Alltag und den individuellen Umgang damit zu thematisieren. So können sie den Zusammenhang zwischen psychosozi-alen Belastungen und körperlichen Symptomen erkennen und eventuelle Einstellungs- und Verhaltensänderungen entwickeln. Zwischen den psychosozialen und somatischen Beschwerden der Kinder und denen der Mütter kommt es zu Wechselwirkungen, die für beide Seiten die gesundheitliche Belastung noch größer machen. Nicht selten führt dieser Wirk-Zusammenhang zu einer nachhaltigen Störung der Mutter-Kind-Interaktion, zur Destabilisierung eines ganzen Familien-Systems.
Noch immer setzt eine primär individuelle Sicht von Krankheit therapeutisch zu oft beim Symptom-Träger an, statt den “Patienten Familie” in den Blick zu nehmen. Mutter-Kind-Reha in der Klinik Waldfrieden sucht dies zu leisten; sie ist der erste Schritt zur Wiederherstellung der Gesundheit und eine wichtige Wende hin zu einem gesünderen Lebensstil.
Dementsprechend berücksichtigen unsere medizinischen Konzepte die sozialen, psychischen und somatischen Faktoren gesundheitlicher Beschwerden und ihre wechselseitige Beeinflussung unter individueller und systemischer Perspektive.
Deshalb werden Mutter und Kind(er) in der Klinik Waldfrieden gemeinsam aufgenommen und von einem interdisziplinären Team kompetenter Fachleute umfassend therapiert. Dabei wird neben den klassischen somatischen Therapieansätzen den Frauen die Möglichkeit geboten, die speziellen Belastungen im Alltag und den individuellen Umgang damit zu thematisieren. So können sie den Zusammenhang zwischen psychosozialen Belastungen und körperlichen Symptomen erkennen und eventuelle Einstellungs- und Verhaltensänderungen entwickeln. Klinik Waldfrieden
Werderstraße 36/37
15377 Buckow
Telefon 03 34 33-6 50
Telefax 03 34 33-6 52 13
e-Mail: Klinik.Waldfrieden@kur.org
Patientenaufnahme: Telefon 03 34 33-5 60 07
Träger: Kur + Reha GmbH des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Landesverband Baden-Württemberg Download:  |