
Bei der Angststörung steht das Gefühl der Angst dermaßen im Vordergrund, dass das alltägliche Leben in vielen Bereichen stark eingeschränkt ist. Angst wird als krankhaft bezeichnet, wenn
- die Dauer und Häufigkeit der Angstzustände mit der Zeit zunehmen,
- man unfähig ist, die Angst mit eigener Kraft zu überwinden, und
- die momentanen Lebensumstände das Ausmaß der Angst nicht erklären können.
Besteht die Angststörung schon seit längerer Zeit, so kommt es meist zu einem massiven Rückzug aus dem Alltag. Die Betroffenen meiden Orte und Situationen die Angst machen. Häufig ist soziale Isolation die Folge.
Die Angst kann sich dabei auf bestimmte Objekte oder Situationen (Spinnen, Höhe) beziehen, aber auch unspezifisch sein (Panikstörung, dauerhafte Angst). Sowohl Medikamente als auch eine geeignete Psychotherapie kommen als Behandlungsmethode in Frage. Entspannungstechniken wie z.B. Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung nach Jakobson werden immer häufiger in Therapien eingebaut. |