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Als Depression bezeichnet man eine Krankheit, die mit Niedergeschlagenheit und zusätzlichen körperlichen und psychischen Störungen einhergeht.
Derzeit sind schätzungsweise fünf Prozent der Deutschen an einer behandlungsbedürftigen Depression erkrankt. Betroffen sind ungefähr zwei- bis dreimal so viele Frauen wie Männer. Die Neigung zur Depression scheint zum Teil vererbbar zu sein. Hat eine Person bereits einmal eine Depression durchlebt, so besteht ein erhöhtes Risiko für das erneute Auftreten dieser Krankheit.
Auslöser für eine depressive Episode können beispielsweise akute oder chronisch belastende Lebensereignisse sein.

  • Gedrückte Stimmung
  • Fehlendes Interesse und Freude an normalen Aktivitäten und Vergnügungen
  • Geringerer Appetit und Gewichtsverlust, seltener erhöhter Appetit und Gewichtszunahme
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit und fehlende Energie
  • Geringes Selbstbewusstsein, übertriebene Schuldgefühle und Verarmungs-Befürchtungen
  • Wiederkehrende Gedanken über den Tod, Selbstmordgedanken, Selbstmordversuche

Etwa 15 Prozent der Patienten mit schweren depressiven Störungen nehmen sich das Leben. Die Hälfte der Patienten begeht zumindest einen Selbstmord-Versuch. Ältere depressiv erkrankte Menschen, die lange bettlägerig und inaktiv sind, können aus Bewegungsmangel an Folge- und Begleitkrankheiten sterben.
Bei schweren Fällen, insbesondere, wenn der Kranke selbstmordgefährdet ist, wird eine stationäre Behandlung notwendig. Die Behandlung erfolgt üblicherweise mit Medikamenten oft in Kombination mit psychotherapeutischen Maßnahmen



 

 

 
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