
Als Burn-Out-Syndrom (deutsch: „Ausgebrannt sein“) wird ein Zustand chronischer, körperlicher und emotionaler Erschöpfung bezeichnet. Längst ist das Phänomen nicht mehr nur auf bestimmte Berufsgruppen (sogenannte „Helferberufe“) beschränkt.
Wer unter dem Burn-Out-Syndrom leidet, empfindet seinen Job nur noch als Belastung, fühlt sich bereits morgens schlapp und hat das Gefühl, mit immer mehr Energieaufwand immer weniger zu erreichen. Andauernder Missmut, psychophysische Erschöpfung, Durchschlafstörungen sowie chronische Müdigkeit können Anzeichen eines Burn-Out-Syndroms sein. Unbehandelt kann die Störung zu Depressionen, Ängsten, Sucht und körperlichen Erkrankungen führen.
Eine ambulante oder auch stationäre psychotherapeutische Behandlung zeigt Wege aus der Krise auf. Der Vorteil einer mehrwöchigen stationären Behandlung liegt darin, dass der Betroffene Abstand von seinen Alltagsproblemen nehmen, und damit Kraft schöpfen kann. Bei Betroffenen mit Kindern ist eine Mutter- bzw. Vater-Kind-Kur besonders effektiv. Dabei können die Eltern ihren eigenen Standort bestimmen und professionelle Hilfe erfahren, während die Kinder betreut oder mitbehandelt werden.
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